Werbung nimmt schon manchmal absurde Formen an. In diesem Sinne „blow in her face and she’ll follow you anywhere“.
10 Creepiest Old Ads
29 10 2008Kommentare : Kommentar schreiben »
Schlagworte: Ads, sepalot, Werbung
Kategorien : sepalot
Hip Hop History
22 10 2008Ein musikalische Zeitreise vom feinsten. Für alle die die „The Rub“ Mixserie nicht kannten – ein Traum! Von 1979 bis 1999; Jahr für Jahr die Essenz des Genre Hip Hop. Die Trackliste spricht für sich.
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Cajus – Afrika Tour
21 10 2008Hello Afrika, tell me how you doin`…
Johannesburg, Süd Afrika
Es geht gleich mit einem Flash los: In ganz Johannesburg hängen Plakate mit meiner Fresse drauf die das Konzert im Fuel Cafe ankündigen. Aber am Vorabend spielen wir zunächst im Carfax als Opener von DJ Krush. 1200 Leute – rammelvoll, und es finden auch ein paar Topf-Fans die in Joburg wohnen den Weg dort hin. Es war ein Traum, und I try to get better and better with the english Freestyle Raps. I love it, and the people too. Am nächsten Abend geht es ins kleinere Fuel Cafe und die die Partycrowd rockt, feiert und fühlt den Vibe! „I love your Style! Your on top of the game, man!“Das war ein Tourauftakt nach Maß und jetzt geht’s weiter nach Maputo, Mosambik.
Maputo, Mosambique
Dass der Aufenthalt in Maputo definitiv zu kurz sein würde, wird spätestens beim Workshop klar. Es kommen 15 Rapper, die allesamt richtig gut sind und es entwickelt sich eine ausgeprägte Freestylesession bei der abwechselnd auf Portugiesisch, Shangana, Deutsch und Englisch gerappt wird. Cooles Ding / Das Beighn! Danach gehen wir mit Mr. Arssen ins Hotel. Bubu und Minute hauen in die Tasten vom Midikeyboard und los geht’s. Let`s do a track together. Irgendwann, morgens um 4 Uhrr unterbricht uns ein genervtes an-die-Wand-Hämmern vom Nebenzimmer und es wird unüberhörbar nach ein wenig Ruhe verlangt!
Der Auftitt am nächsten Abend im Gil Vincente wird dann auch dementsprechend zu einer gemeinsamen Session mit Mr. Arssen und endet mit einem ausführlichen Open Mic Jam, wo auch wieder vom Workshop bekannte MCs ihre Skills unter Beweis stellen. Maputo rockt und we enjoyed it so much. Let`s keep in touch!
Windhoek, Namibia
Windhoek ist vollgepackt mit Terminen, von TV über Radio, bis hin zum Empfang bei der Deutschen Botschaft. Aber los gehen tut es erstmal mit einem Konzert zusammen mit Gazza im Concordia College. Und dort begrüßt uns eine Menge von 600 schreienden Schülern die unser Trommelfell fast zum platzen bringt. Ja, die Freude ist unüberhörbar und riesig. „Good morning class.“ Danach fahren wir gemeinsam mit Gazza ins Studio und machen uns an die Arbeit für einen gemeinsamen Track. Der Vibe ist sofort da und ich schreibe meinen ersten Rap auf Oshiwambo. Von da an sind wir, Gazza und seine Crew nicht mehr zu trennen, und auch wenn wir am nächsten Morgen schon um 05:30 Uhr raus müssen um zu „Good Morning Namibia“ auf NBC zu stolpern wird es eine lange Partynacht. Spätestens da wird auch das Ausmaß von Gazza`s Fame klar. Der Typ war mit seinem letzten Album in Namibia 26 Wochen auf Platz 1 der Charts und es hagelt Blitzlichter und wir werden durch irgendwelche Hintereingänge der Clubs geschleust. „Those boys know how to party!“ Am nächsten Tag wartet der deutsche Botschafter auf uns und zeigt sich sehr erfreut über unsere kleine Performance im Garten des Anwesens, das irgendwie an eine Filmkulisse erinnert. Am Abend folgt dann das Konzert mit Gazza im Zoo Park und Ihr werdet nicht erraten welches altbekannt Gesicht da in der Crowd plötzlich steht: Tyron Rickets, der ehemalige Rapper von Mellowbag und Moderator von Word Cup. Surprise, surprise!!! Anschliessend fahren wir noch mit der ganzen Gazza Crew und dem Team vom Goethe Zentrum zur Aftershow Party, ausgerechnet in den Club in dem die Abschlussparty von Big Brother Africa stattfindet. Surprise, surprise – skuril, skuril!!! Der Alkohol fließt und Pläne über weitere Zusammenarbeiten werden geschmiedet.
Big shout outs, it was too nice with you guys and girls!!!
Harare, Zimbabwe
Zimbabwe bedeutet ständiger Ausnahmezustand. Das Land hat praktisch keine eigene Währung mehr, da hier die Inflation so hoch ist, dass Preise 3x täglich korrigiert werden. Mein 100 Millionen Zim Dollar Schein ist mittlerweile nichts mehr wert!!! Geschäfte sind so gut wie leer gekauft, und nachdem das Leitungswasser nicht trinkbar ist, ist man ständig auf der Suche nach Trinkwassser und bekommt dieses für 10 US Dollar pro Liter. Irgendwie drückt dieser Zustand etwas die Stimmung, doch die Leute strahlen einen an und fragen mit einem Lächeln: „How you`re doing?“
Und auch hier gibt es wieder unglaublich talentierte Musiker. Bei unserem Konzert sind Savannah Jammin`, Dudu Manhenga, Outspoken und Fatso mit auf der Bühne und begeistern nicht nur uns sondern reißen auch die Leute mit. Dementsprechend ist der Workshop am nächsten Tag auch mal wieder das reinste Vergnügen. Von der eingespielten Marimba, über Soul bis hin zum Rap ist alles dabei. Cooles Ding! Das ist mittlerweile der dritte Track den wir auf der Tour aufnehmen – das schreit ja förmlich nach einer EP! Mit einem Haufen ungeklärter Frage, betreffend wie die Leute hier ihr tägliches Leben bestreiten und einer Menge neuer Erfahrungen geht es schon wieder weiter nach Tansania.
Dar es Salaam
Das Konzert in Dar es Salaam ist anfangs etwas zäh aber nach dem dritten Lied tauen die Leute auf und sind vor lauter Bouncen und Dancen nicht mehr zu bremsen. Richtig coole Stimmung und am Ende verlangen die Leute nach einer ausführlichen Zugabe. Beim Workshop am nächsten Tag drückt Bubu, a.k.a. Big Bone mal wieder einen unglaublichen Beat rein und mir wird einmal mehr klar warum ich mit diesem Kerl so gerne zusammenarbeite. Nachdem wieder fast ein Duzend MC`s am Start sind schreiben wir einen schnellen Track nach dem Motto „4 Bars and pass“. Da ich aber noch nicht genug habe geht es mit Lufu und Ambros die Nacht ins Studio und in den frühen Morgenstunden haben wir den nächsten Song recordet. Und auch dem Masaii, der kurz mal ins Studio schaut, mitnickt und grinst scheint das Ding zu gefallen. Now when you`re going to Africa anything can happen!
Malawi – Lake of Stars
Wie der Name des Festivals „Lake of Stars“ schon verrät ist dieses direkt an dem riesengrossen Lake Malawi. Somit kommen wir auf der Tour auch endlich mal aus der Stadt raus und fahren durch Dörfer über Sandpisten mitten durchs Nirgendwo. Lehmhütten, kein Strom, Obststände, Fahrradtaxis, und scheinbar unendliche Weiten unberührter Natur. Die wohl ländlichste Seite die man sich von Afrika vorstellen konnte.
Mit im Bus, die Jungs aus Lilongwe, Dominant 1, 3rd Eye, L-Planet, Sage Poet, mit denen wir am nächsten Tag im Workshop einen gemeinsamen Track recorden und mit denen wir zwei richtig coole Tage verbringen! Der Auftritt auf dem Festival, bei dem wir auch den Track performen, rundet die ganze Tour perfekt ab. People love it, und auch hierher kommen wir gerne wieder!
Insgesamt haben wir auf der Tour drei unglaubliche Wochen erlebt! Wir haben einen Haufen netter Leute und guter Künstler kennengelernt und hoffen dass das nur der Anfang des Austausches war! Gazza hat auf jeden Fall schon mal für März nächsten Jahres einen Münchenbesuch angekündigt…
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Diggin in the Covers
16 10 2008Hier was sehr schönes für alle Vinylsammler und Artworkliebhaber. Das Video spricht eigentlich für sich.
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SEPALOT in La Paz / Finale
14 10 2008Am letzten Wochenende kam ich dann endlich dazu die Flohmärkte nach altem Vinyl zu durchsuchen. Zwischen Gemüse und Autoersatzteilen fand ich dann durch die Hilfe von Boris (mein Host vom Goethe Institut) auch irgendwann ein paar Stände mit LPs und Singles. Es waren auch ein paar gute Scheiben dabei. Ihr werdet es auf der nächsten Blumentopf-Platte hören. Alles aus Lateinamerika und bei 8 Bolivianos (ca. 80 cent) pro LP kann man nicht viel verkehrt machen.
Die Besitzerin des Clubs „Traffic“ hat mich dann noch zu einem Electro-Set eingeladen. Nach dem auflegen ging`s dann mit allen weiter zur Afterhour auf eine Art Geheimparty in einem illegalen Club.
Auf jeden Fall ein gelungener Abschluss mit Absturz.
Danke an dieser Stelle auch noch mal an das Goethe Institut speziell Sigrid, Boris (du musst noch meine Gage aus dem Traffic abholen, bitte geh davon trinken und stoß auf mich an!), Hanna und Anna und natürlich Christian für die super Fotos.
Ich komme wieder und dann fahre ich die „gefährlichsten Straße der Welt“ von La Paz bis runter zum Amazonas mit dem Motorrad. Das wird dann aber erstmal ein super Blog!
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SEPALOT in La Paz / Das Konzert
12 10 2008Das große Abschlusskonzert der Workshopwoche sollte eigentlich um 20:00 anfangen und um 22:00 zu ende sein. Nach bolivianischer Zeitrechnung wurde dann auch pünktlich gegen 21:45 gestartet. Eröffnet wurde mit einem Breakdancebattle. Leider musste das Finale gegen 23:00 abgebrochen werden weil drei verschiedene bolivianische Polizeieinheiten die Veranstaltung „besuchten“. Meine komplette Workshop Gruppe musste sich bis zum Abrücken des Sondereinsatzkommandos im Hinterzimmer verstecken. Mann muss wissen das bei solchen „Ausweiskontrollen“ auch gerne mal die jungen Männer gleich zum Militär gebracht werden wenn sie noch nicht gedient haben. Also lieber 45 min wie die Ölsardine in eine Kammer quetschen als für ein Jahr den Wehrdienst abdrücken. Zur gleichen Zeit durfte ich das Geschehen von der Bühne aus für ein Kamerateam kommentieren und ein Interview geben. So gegen 24:00 konnte ich dann mit meinem Dj-Set beginnen. Das ganze wurde von vielen Kameras genauestens verfolgt. Zum Abschluss gab es dann noch den Song aus dem Workshop mit allen beteiligten live. Was will man mehr – ein gelungener Abend mit dem ganz normalen bolivianischen Wahnsinn.
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SEPALOT in La Paz / der letzte workshop
11 10 2008Für den letzten workshop haben nun tatsächlich alle die Schule geschwänzt um möglichst früh bei der Aufnahmesession dabei zu sein. Was auch gut war, da wir einen Track mit 15 MCs aufnehmen mußten. Es ist glaub ich der längste Song den ich je aufgenommen hab (10 Min). Die meisten waren unheimlich aufgeregt und nervös und standen noch nie vor einem Microphon. So hat dann nach der Aufnahme jeder jeden in den verschiedensten Posen vor dem Mic photographiert. Alle haben Adressen getauscht und sie haben jetzt einen Song auf dem La Paz und El Alto vereint sind. Mission erfüllt!
Heute Abend gibt es dann auch noch ein Konzert und meine neuen Homies aus Bolivien werden den Song live performen. Dazu aber später mehr.
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SEPALOT in La Paz / Workshop die Zweite
9 10 2008Dozent Sepalot referiert über Beatprogramming und Musikproduktion. Nach der spontanen Jamsession im Veranstaltungsraum des Goethe Instituts vom Vortag geht es heute etwas geordneter zu. Heute konnte ich meinen Vortrag auf englisch halte da einer der Anwesenden übersetzen konnte. Nach dem ich die Basics durch hatte hab ich zwei Teams gebildet, Produzenten und Texter/MCs. Am Nachmittag wurde dann kollektiv an einem Beat geschraubt und gleichzeitig sah man 15 MCs vertieft über Papier und Stift gebeugt. Da dies sonst nicht so oft vorkommt, wurde spätestens klar als alle meinten sie schwänzen einfach morgen die Schule damit wir den Track dann am nächsten Tag auch fertig aufnehmen können. Ganz meiner Meinung, man muß eben Prioritäten setzten und auch etwas durchziehen.
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SEPALOT in La Paz / No skate in bolivia
9 10 2008Gebt euch bitte mal den Skatespot. … und alle fahren Dreirad. Der Platz ist sozusagen noch jungfräulich. Unglaublich!
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SEPALOT in La Paz / der erste Workshop
9 10 2008DJ workshop in La Paz / El Alto. Das heißt für viel zum ersten mal Schallplattenspieler und Vinyl live zu sehen. In Bolivien bekommt man zwar so ziemlich jedes Album, aber eben nur als CD-Raubkopie. Also erstmal alles erklären, von der Nadel bis zum Fader.
Mit der bolivianischen Gemütlichkeit kommen die Teilnemer verteilt über die ersten zwei Stunden zum Workshop. Nach dem theoretischen Teil und einer kleinen Vorführung, die mit großen Augen verfolgt wurden, darf dann jeder mal ran an das Vinly. Scratchen und Mixen, jeder gibt sein Bestes. Mittags wurden dann alle Kumpels angerufen, unter dem Motto: „the crazy german is here – das müßt ihr sehen“. Am Nachmittag ist die Bude dann richtig voll. Es wird gerappt, gescratcht und auf dem Drumcomputer geklopft bis alles aus ist. Am liebsten alle auf einmal. Da helfen auch meine Versuche nicht viel das Chaos zu koordinieren. Aber wozu auch, alle sind voller Euphorie dabei und wir haben eine spontane Hip Hop Jam wie „back in the days“. Was will man mehr?
… und morgen wird der erste Song produziert!
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